Religionen im antiken Syrien
Heft 36 (2/2005)
Das antike Syrien ist die Geschichte wechselnder Völker, Reiche und der verschiedenen Kulturen. Auf die alten Stadtstaaten wie Mari und Ugarit folgten die Kanaaniter mit Byblos, Sidon, danach die Aramäischen Reiche, die abgelöst wurden von den Hethitern. Dann übernahmen die Assyrer die Herrschaft bis sich über die Babylonier und Griechen die Römer festsetzten. Das spätere oströmische Reich ging mit dem Vordringen des Islam unter.
Die Bibel berichtet von vielfältigen Beziehungen zwischen den Israeliten und den Bewohnern des antiken Syrien. Abraham durchzog dieses Gebiet, David und Salomo bauten Stützpunkte, der Prophet Elischa heilte den Aramäergeneral Naaman: die gegenseitige Einflussnahme erstreckte sich auf alle Bereiche. Und für das junge Christentum wird Syrien eine entscheidende Station auf dem Weg seiner Ausbreitung: Paulus wird bekehrt und in Antiochia bildet sich die erste Gemeinde, die sich nach Christus nennt.
Eine Reportage über die faszinierende Puzzlearbeit in Berlin, um kriegszerstörte antike Statuen aus Tell Halaf zu retten, ergänzt das Heftthema.
Abgerundet wird die Ausgabe mit archäologischen Neuigkeiten, Ausstellungshinweise, Buchtipps und Internetlinks.
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