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Juden und Christen – Geschichte einer Trennung

Heft 38 (4/2005)

Wenn Sie nach den Umständen und Gründen suchen, derentwegen das Christentum entstanden ist, werden Sie in diesem Heft fündig: Die wesentlichen Gesichtspunkte (und auch gegensätzliche Positionen) in der aktuellen Diskussion um das Verhältnis der beiden „Geschwisterreligionen“ sind hier anschaulich dargestellt. Dabei geht es weder um eine Herleitung des Christentums aus dem Judentum noch um eine Ablösung des Letzteren. Selten hinterlässt ein geschichtliches und theologisches Thema so massive Spuren in der Kunst wie dieses. Die vielen Abbildungen von „Synagoga und Ecclesia“ bringen die ganze Beziehungspalette von Harmonie bis zu erbittertem Hass ans Tageslicht. Dass die Brücken zwischen Juden und Christen trotz der unumkehrbaren Trennung nie ganz abgebrochen wurden, zeigt ein überraschendes Beispiel aus dem Ulmer Münster.

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Die Autoren dieser Ausgabe:
1. Klaus Wengst,
Professor für Neues Testament und Judentumskunde an der Ruhr-Universität Bochum
2. Clemens Leonhard,
Lehrstuhlvertretung Liturgiewissenschaft in Münster.
3. Rachel Herweg,
jüdische Theologin und Familientherapeutin
4. Josef Mélèze Modrzejewski,
Prof. em. Für alte Geschichte an der Universität Paris I.
5. Georg Philipp Melloni,
Diplomtheologe und Judaist
6. Joachim Lauer,
Gemeindereferent und freier theologischer Mitarbeiter in der edition Welt und Umwelt der Bibel
7. Michel Tardieu,
Professor für die Geschichte des Synkretismus und die ausgehende Antike am Collège de France
8. Jean-Luc Pouthier,
Chefredakteur der französischen Ausgabe „Le Monde de la Bible“
9. Jean-Pierre Lémonon,
Professor an der Katholischen Universität Lyon
10. Estelle Villeneuve,
Forschungsbeauftragte für Archäologie und Altertumswissenschaft am UMR 7041
11. Daniel Marguerat,
Professor für das Neue Testament an der theologischen Fakultät der Universität Lausanne