Verborgene
Evangelien: Jesus in den Apokryphen
Heft 45 (3/2007)
Ein Schwerpunkt des Heftes liegt auf dem wieder entdeckten
Judasevangelium und auf der bis heute faszinierenden Strömung
der Gnosis. Weitere Beiträge belegen, dass von apokryphen
Überlieferungen nicht nur die christliche Kunst beeinflusst
wurde, sondern auch die Darstellung des Christentums im Koran. Spannend
sind auch die Fundgeschichten des „geheimen
Markusevangeliums“ und die sich entwickelnde Tradition um
Maria Magdalena.
Die aktuelle Reportage stellt die Konstantin-Ausstellung in Trier vor
mit dem Blick darauf, was sich für das noch junge Christentum
unter diesem Kaiser veränderte.
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Korrigenda: Leider hat sich auf S. 51/52 (Artikel Prof. Heininger zu
Maria Magdalena) ein Fehler eingeschlichen. Im Seitenumbruch fehlt eine
Zeile. Wir bitten, dies zu entschuldigen.
Der vollständige Satz lautet:
„Obwohl das aus dem
Griechischen entlehnte koptische Wort koinonos bzw. dessen koptisches
Äquivalent hotr die Lebensgefährtin bezeichnen kann
(Mal 2,14; vgl. auch Koh 4,10) und der Wortstamm im Philippusevangelium
durchaus sexuelle Konnotationen hat (EvPhil 42; vgl. auch EvPhil 79;
122), ist damit über die Beziehung zwischen Jesus und Maria in
der Sicht des Philippusevangeliums noch nicht entschieden.“
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